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Sonntag, 29. September 2013

Orientalisches im Ruppiner Land

Heute führte mich ein Cacheausflug in die Gegend nördlich von Neuruppin. Hier gibt es mitten in der Wildnis ein Anwesen, das schon 1876/77 erbaut wurde und zwar im maurischen Stil. Heute existieren hier noch das Herrenhaus und ein Kornspeicher. In den vergangenen fast 140 Jahren haben diese Gebäude viel mitgemacht, neben ihrer ursprünglichen Nutzung sollte es als Schloss mit Mausoleum genutzt werden, 1934 übernahm die Wehrmacht das Anwesen und führte hier Schießversuche durch und richtete ein Munitionslager ein. 
1945 übernahm die Rote Armee die Gebäude, errichtete zusätzliche Häuser, die komplette Infrastruktur für bis zu 5000 Menschen und brachte hier ein Teil einer Raketenbrigade unter. Nach dem Fall der Mauer ging die Anlage durch mehrere Hände, bis im Jahre 2010 neue Investoren alles übernahmen und hier wirklich das Herrenhaus und den Kornspeicher sanieren wollen. Was es letztendlich werden soll, steht in den Sternen.
 



























Wer mehr über diese Anlage wissen möchte, schaut hier
























Bis demnächst
Torsten


Montag, 2. September 2013

MEGA-Event Prora 2013

..das nächste MEGA-Event stand an, drei Tage war Rügen in der Hand der Geocacher!
Wir hatten uns auch für dieses Event angemeldet, von ursprünglich einem Tag, Anreise am frühen Morgen und zurück an späten Nachmittag haben wir nach genauem Studium der dort vorhandenen Caches auf eine Übernachtung, nach genauem Überlegen auf zwei Übernachtungen erhöht ;-) Wir haben uns für ein nettes Hotel in Lobbe entschieden, das sich im nachhinein auch als gute Wahl herausstellte.

 

Tag 1, die Anreise 

TB Gefängnis Garz
Am Freitag um 12:00 Uhr Feierabend, schnell das Auto gepackt und los gen Norden. Die Fahrt nach Rügen war sehr entspannt, der Wochenendverkehr war noch nicht losgebrochen und wir waren relativ schnell auf Rügen. Hier hatten wir uns auf der Strecke zum Hotel die ersten Caches rausgesucht und fuhren die erste Dose an. Da traffen wir schon die ersten Cacher, die auch zum Event wollten und die Anreise schon zum suchen nutzten. Zusammen fuhren wir die nächsten Caches ab und hatten so unseren Spaß. Mittlerweile waren wir zu Fünft und besuchten einen Cache, den wir schon in Berlin vorbereitet hatten, das "TB Gefängnis Garz". Von der Schwierigkeit her ein D 3,5/ T 5, also etwas zum klettern. Vorausschauend hatten wir natürlich unsere Teleskopleiter im Auto, so das wir uns im Logbuch verewigen konnten. Während wir uns alle ins Logbuch eintrugen, kam schon das nächste Fahrzeug mit 6 Personen an, auch sie waren Geocacher und hatten unsere Leiter am Baum gesehen und meinten, das müssen Cacher sein, das schauen wir uns mal an. So standen wir schließlich mit 11 Leuten an diesem Baum. Der Cache war hier in einem Möbeltresor, der in einem großen Vogelkasten untergebracht war. Die erforderliche Zahlenkombination fanden wir auf einem anderen Baum, der als Zwischenstation angegeben war. Anschließend trennten sich unsere Wege, da wir noch in unserem Hotel einchecken mussten. Wir bekamen dort statt eines Zimmers eine tolle Ferienwohnung.

FDGB Heim
Nach dem Abendessen gingen wir nochmal auf die Pirsch, besuchten noch einige nahegelegene Caches, und hatten zum Abschluß, schon bei Dunkelheit noch einen schönen Lost Place mit Namen " Erholung pur - Die Warteliste" in einem verfallenen FDGB-Heim. Nachdem wir uns auch hier im außergewöhnlichem Logbuch verewigt hatten, ging es ins Hotel und kaputt in die Koje.




 Tag 2, das Event

Am Samstag ging es nach Prora, diesen faszinierenden Mamutbau an der Ostsee. Auf dem Weg dorthin haben wir natürlich auch noch den ein oder anderen Cache besucht, dann aber waren wir endlich da, lange haben wir darauf gewartet, diesen Monsterbau zu sehen, der mal Platz für 20000 Urlauber gleichzeitig bieten sollte. Mittlerweile gibt es in einem Bereich die größte Jugenherberge Deutschlands, andere Teile verfallen immer mehr.
Nachdem wir uns angemeldet und unser obligatorische Armband bekommen hatten, zogen wir los, um das Gelände zu erkunden: Soweit das Auge reicht, nur Gebäude, insgesamt ca. 4,5 Kilometer lang. Nicht umsonst heißt die Anlage der Koloss von Prora. Auf dem Gelände trafen wir schnell auf altbekannte Cacher aus Berlin, mittlerweile kennt man sich ja. Hier in und um Prora herum exestieren ja schon einige Caches, aber extra zum Event wurden noch viele Dosen ausgelegt, die Geocacher auf Rügen waren da sehr kreativ und es gab viele Oh's und Ah's. Nachdem wir unsere Neugierde gestillt hatten, verließen wir das Event, denn Rügen hat ja noch viel mehr zu bieten. Bis zum Abend zogen wir über den Ostteil der Insel, besuchten noch so einige Caches, bevor wir diesen Tag mit einem sehr schönen Nachtcache abschlossen. Bei diesem Cache suchten wir nach einigen Zwischenstation, an denen wir z.B Blinksignale eines Leuchtfeuers zählen mussten, bunte Reflektoren im Wald. Diese sieht man, wenn sie mit einer Taschenlampe angeleuchtet werden. Tagsüber kann sie nicht sehen, also muß man bei Dunkelheit los. Die Geräusche im Wald machen dann die Sache so richtig interessant.






Hier noch einige Impressionen aus Prora
 




Tag 3, die Abreise

 

Auf der Steilküste bei Sellin


Am Sonntag, dem letzten Tag unserers Aufenthalts auf der Insel, klapperten wir nochmal die Küstenorte Sellin, Baabe und Binz ab. Wir hatten herrliches Wetter und auf den Promenaden der Orte war mächtig was los.
Promenade in Binz








Trotz des Sonntags waren die meisten Geschäfte geöffnet und so wie es aussah, hat es sich auch für die Inhaber gelohnt....









Der rasende Roland


Manchmal ist es nervig, wenn man an den geschlossenen Schranken wartet, weil der "Rasende Roland" kommt, aber irgendwie es es doch schön, soviel Nostalgie hat man ja sonst kaum noch und er gehört einfach zur Insel.

Torsten an einer alten Gesteinstrommel
 


Natürlich durften auch heute die Caches nicht zu kurz kommen, denn das war ja einer der Hauptgründe für den Trip auf die Insel. Rügen ist bekannt für seine Kreidefelsen und früher wurde im Tagebau Kreide aus der Erde gewonnen, um z.B. Schreibkreide für Schulen herzustellen. In einem solchen verlassenen Tagebau haben wir einen Earthcache besucht, beim dem wir an verschiedenen Stellen Boden-und Wasserproben entnehmen mussten, später den PH-Wert dieser Proben zu bestimmen. Wenn man richtig ermittelt hat, darf man den Cache als Fund loggen.

Finale der Letterbox

Zwischen Rügen und Strahlsund gibt es noch ein kleines Eiland, Dänholm. Wenn man über die alte Verbindung von und nach Rügen fährt, hat man die Möglichkeit sich diese kleine Insel näher anzuschauen. Hier gibt es unter anderem ein Marinemuseum und natürlich auch ein paar Caches. Einer dieser Caches ist eine sogenannte Letterbox, die wir gerne loggen wollten. Am Ziel fanden wir einen schönen Briefkasten mit Logbuch und natürlich einem Stempel, der ja ein Muß bei einer Letterbox ist.

   

 






Zum Abschluß auf Dänholm konnten wir uns noch in einem Logbuch eintragen, das in ca. 3,5 m Höhe in einem Vogelkasten lag. Hier haben wir unsere Bandschlinge benutzt, um dort anzukommen.







 


Fazit: Es war ein sehr schönes Wochenende, schöne Orte, begünstigt durch das unheimlich tolle Wetter. Die Qualität der Caches ist auf Rügen sehr gut und wir werden sicher nicht zum letzten Mal dort gewesen sein. Als Andenken an diese Tage und an das Event haben wir uns einen Geocoin mitgebracht, der aber nicht auf Reisen geschickt wird, sondern in unserer Sammlung verbleibt


Coin Vorderseite

Coin Rückseite, der rote Stein kennzeichnet Prora


















Und da nach dem Event vor dem Event ist, geht es in der Nacht zum kommenden Sonntag für Torsten auf eine 24 Stunden Tour mit ein paar anderen Verrückten zum Geocoin Megaevent nach Prag


Bis denne
Torsten und Doris

Sonntag, 4. August 2013

MEGA Berlin - Spuk unterm Riesenrad


Das rote Sofa vorm Riesenrad
Nun war es also soweit, das Mega Berlin Wochenende stand vor der Tür, lange haben wir darauf hin gearbeitet, und nun sollte es passieren. Das Wochenende starteten wir bei einem Begrüßungsevent im "Kulturbiergarten Jungfernheide", ein Wiedersehen mit einem Cacher der Berlin vor einem Jahr verlassen hat. Da schon sehr viele weitgereiste Geocacher für in der Stadt waren, wurde es ein unheimlich gemütlicher Abend, an dem ca. 100 Cacher aus ganz Deutschland, aus Norwegen, Schweden, Luxemburg, Österreich und einigen anderen Ländern zu Gast waren. Das Wochenende fing also schon mal gut an und da wir für den kommenden Tag schon früh verabredet waren, mussten wir leider rechtzeitig den Heimweg antreten.




Vorbereitungen für das Kinderfest
Am Samstagmorgen  waren wir dann um 09:00 Uhr im Spreepark um uns schon mal in unsere Aufgaben für den Tag einweisen zu lassen. 36-38° waren laut Wetterbericht zu erwarten, also nicht so richtig unser Wetter, aber für so was ham die Geld, gelle. Doris hatte sich im Vorfeld für das Kinderland angemeldet und ich war bei der Security.




 
..gespanntes Warten auf die Öffnung
Jetzt konnten wir noch durch den fast menschenleeren Park schlendern, bald würde es hier völlig anders aussehen, denn immerhin hatten sich über 4000 Geocacher aus aller Welt angesagt, um dieses Megaevent zu besuchen. Langsam ging es dann auf 10:00 Uhr, die Eröffnung stand bevor. Wie würden die Besucher auf dieses Event reagieren, hat sich unsere Vorarbeit gelohnt oder wurde es ein Reinfall ? Immerhin hat dieses Team noch nie so eine Veranstaltung gestemmt.
.....kurz vor 10:00 Uhr, gleich geht es los

der Parkeingang
Auf die erwartungsvollen Cacher warteten zum einen der tolle Spreepark, seit Jahren ungenutzt, ein richtiger Lost Place, es waren viele Händler da, die Zubehör aller Art anboten. Da waren Kletterausrüstungen, Navigationsgeräte, Taschenlampen, Schlauchboote, Geocoins, Bekleidung und vieles vieles mehr im Angebot.
Weiterhin gab es natürlich auch die Verpflegungstände, die aber im nachhinein wohl nicht mit so einem Ansturm gerechnet hatten und lange Schlangen fabrizierten.



Um Punkt 10 wurde der Park geöffnet, jeder Besucher hatte am Check-In ein Armband erhalten, das als Eintrittskarte galt. Weiterhin bekamen die Cacher, je nachdem was sie vorbestellt hatten, eine Tüte mit z.B einem T-Shirt, Geocoins von diesem Event in Bronze, Silber und Gold. Wir haben uns nicht lumpen lassen und haben das Komplettpaket genommen, von dem es auch nur 200 gab.

buntes Treiben im Park
die Händlermeile

Als endlich die Leute in den Park durften, war es schnell vorbei mit der Beschaulichkeit, die Massen strömten über die freigegebenen Wege und staunten nicht schlecht über die alten Attraktionen des Parks, ein Riesenrad das sich gespenstisch langsam dreht wenn ein laues Lüftchen durchweht, die alte Achterbahn oder das Tassenkarussell, das sich nur noch mit Muskelkraft bewegen lässt. Nur die alte Parkeisenbahn ist noch in Ordnung und dreht ihre Runden über das Gelände. Hier standen auch sehr schnell viele Geocacher an, um eine Fahrt durchs Gelände mitzumachen und sich so einen Überblick zu verschaffen.
die Parkeisenbahn
Wir haben so viele Bekannte getroffen, selbst Arbeitskollegen, von denen wir nicht wussten, das sie auch diesem Hobby nachgehen, haben wir getroffen. Es war unheimlich familiär.
Interessierten Besuchern wurden die Grundlagen des Kletterns erklärt, wer wollte konnte mal einen der vorbereiteten Bäume am Seil bezwingen.


Mega-Logbuch






Was hier natürlich überhaupt nicht fehlen durfte war das Logbuch, sozusagen die Bibel des Cachers. Wer sich hier nicht einträgt ist auch nicht da gewesen, also ein unbedingtes Muss.


Alles in allem war war dieser Tag allein schon durch die Hitze sehr anstrengend, hat aber enorm viel Spaß gemacht. Auch von den Besuchern dieses Events hörten wir nur positives, bis auf ein paar Kleinigkeiten war die Begeisterung groß.
Nun ist das lange herbeigesehnte und auch mit einem bisschen flauen Magen erwartete Mega Berlin Geschichte, es war einfach nur toll. Wir waren so kaputt, das wir die Abendveranstaltung sausen ließen, einfach nur schnell nach Hause, duschen und ab in die Koje.


Hier noch ein paar weitere Bilder von dem Event.
Bis bald, Torsten und Doris






Samstag, 22. Juni 2013

Cito Event im Spreepark

Man sammelt sich....

Die Kehrseite von Torsten
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am 3. August erwartet Berlin sein erstes Mega-Event, das "Mega Berlin - Spuk unter dem Riesenrad". Wir haben uns vom ersten Tag an dafür begeistert, haben uns zum Helferteam gemeldet, um diesem Riesenprojekt zum Erfolg zu verhelfen. Dazu gehört nicht nur die Unterstützung am Eventtag sondern auch schon die Vorbereitung. Heute war mal wieder "Cito" angesagt, also Müllsammeln und alles schick machen. Über 100 Geocacher wurden heute zum "Kehrenbürger" und sammelten Müll was das Zeug hält.

Das tolle an dieser Veranstaltung war, das wir hier völlig unter uns waren und dieses einmalige Gelände erkunden konnten. Heute war es schon das zweite CITO und ein drittes wird noch folgen. Da hier über Jahre alles dem Verfall preisgegeben war,hat sich viel Müll an-
gesammelt, Teile der Holzstege sind völlig verrottet und wurden von uns entsorgt.
Natürlich musste auch mal ein Päuschen gemacht werden, denn das Wetter war heute bombig und der Schweiß floss in Strömen. Bei den Helfern gab es heute mehrere Gruppen: Team Wathose - zuständig für die Gewässer um das Riesenrad herum; Team Gärtner - hier wurde an den Grünanlagen Hand angelegt und das Team Handwerker - da wurden Zäune repariert und sonstige handwerkliche Tätigkeiten gefordert. Alle Leute die nicht in einer dieser Gruppen waren, zogen in kleineren Teams übers Gelände und sammelten Müll.




Mitglied vom Team Wathose

Team Wathose angelte Unmengen von altem, teils fauligem und vor allem vollgesogenem Holz aus dem Wasser. Hier war schon mächtig Muskelkraft gefragt, diesen Müll wegzutragen. Außerdem schwammen dort hunderte Glühbirnen, die früher das Riesenrad beleuchteten, in den trüben Fluten.














Hier noch ein paar Impressionen von der tollen Location und der schweißtreibenden Arbeit

Bei dem Müll nützt die Würstchenzange wenig


...es nimmt kein Ende mit dem Müll

Steffi hat'nen Parkplatz gefunden












Piraten vorm Riesenrad
...alles einsteigen bitte

..das englische Dorf




























































Und die Moral von der Geschicht': auch wenn es teilweise sehr anstrengend und immer sehr schweißtreibend war - es hat Spaß gemacht, wir haben viele nette Freunde wiedergetroffen, haben noch ein Stück zum Gelingen des Mega Event's beigetragen und freuen uns schon auf das nächste CITO, das letzte vor dem "Mega Berlin - Spuk unter dem Riesenrad"